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Tag: Arbeit

Es sind 238 Fragen vorhanden:

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THEMA: Internationales und EU
16.08.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Stöger,
ich danke Ihnen sehr für Ihre informative Antwort.
Aber ich habe gelesen das man vor ca. 6 Jahren schon geschrieben hat das man sich sehr um ein übereinkommen für das Work and Travel mit Kanada bemühen würde.
Können Sie mir bitte mitteilen, wann es ungefähr endlich zu einer Einigung für das WHP mit Kanada kommen wird? Wird es ein Jahr oder noch fünf weitere Jahre dauern bis es endlich so weit sein wird?


Mit freundlichen Grüßen

Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
08.09.2016
Antwort von Alois Stöger

Alois Stöger
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

da die Republik Österreich hier natürlich nicht alleine maßgeblich ist, sondern der Zeitrahmen auch von Vertragspartner Kanada abhängig ist, kann ich diese Frage derzeit guten Gewissens nicht beantworten. Ich darf Sie aber informieren, dass uns über den Sommer wieder einige Verhandlungsfortschritte gelungen sind.

Mit besten Grüßen
Alois Stöger
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THEMA: Soziales
12.08.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Der Verein für Konsumenteninformation steht in 100%igem Eigentum der Arbeiterkammer. Wodurch erklärt sich die Erhöhung der Subvention für den VKI von € 1,97 Mio in 2014 auf nunmehr €3,77 Mio (!) in 2015 und was hat das mit dem "Sozial-Budget" , also einer sozialen Förderung, zu tun?
01.09.2016
Antwort von Alois Stöger

Alois Stöger
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

der VKI wurde in den 1960ern als Sozialpartnerverein gegründet (zuerst Arbeiterkammer, dann Wirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer und der Österreichische Gewerkschaftsbund). Der Bund war immer außerordentliches Mitglied. Durch den Austritt der drei anderen Mitglieder wird die AK ab 1.1.2017 alleiniges Mitglied sein, der VKI dadurch aber nichts an seiner Unabhängigkeit einbüßen, da er auch dort aktiv wird, wo für die Arbeiterkammer Interessenskollisionen bestehen.

Eine Markenstudie in Österreich durch Marktagent hat ergeben, dass der VKI in Sachen Kundenorientierung, Glaubwürdigkeit und Vertrauen absolute Spitzenwerte erzielt. Ich bin mir sicher, der VKI wird dieses Vertrauen auch in Zukunft wahren.

Zu den Zahlen: Die Mittel, die der Bund für den VKI zur Verfügung stellt, enthalten einerseits Förderungen, andererseits Werkvertragsentgelte, die eine unmittelbare Gegenleistung voraussetzen (zB Entgelt für den Werkvertrag über Klagen gegen unzulässige Allgemeine Geschäftsbedingungen oder andere Klagen gegen Unternehmen). Die Höhe der Leistungen aus den Werkverträgen variiert je nach dem, welche Leistungen gegenüber dem Bund erbracht werden müssen. Die Höhe der Förderung des Bundes hat sich seit dem Jahr 1995 nicht erhöht und lag mit Ausnahme eines Jahres immer bei 1,6 Mio €.

Einerseits durch den Austritt der meisten der Sozialpartner, andererseits aber auch durch vermehrte Aufgaben (siehe zB. Liberalisierung einiger Dienstleistungszweige, Sammelaktionen und -klagen) haben sich – trotz Einsparungsmaßnahmen – insbesondere die Lohnkosten in den letzten Jahren deutlich erhöht, so dass dringlicher Finanzbedarf gegeben war. Der Bund hat daher im Jahr 2015 und 2016 eine Mio. Euro zusätzlich als Förderung gegeben (ausbezahlt Ende 2015).

Mit freundlichen Grüßen
Alois Stöger
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THEMA: Soziales
11.08.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Stöger,
Immer wieder höre oder lese ich wobei Flüchtlinge gratis oder verbilligt mit den Öfis fahren dürfen. Meine Frage ist, warum überlegt man dieses Privileg nicht auch für arbeitslose österreichische Staatsbürger einzuführen? Wenn man nach Jobverlust sein Einkommen um fast die Hälfte schrumpft, die monatlichen Belastungen aber gleich bleiben, würde das schon Sinn machen. Wenn man z.B.: nach Wien zu einem Vorstellungsgespräch fährt kostet das € 13,20 für die Hin- und Rückfahrt. Das ist mitunter mehr als ein Drittel des Tageseinkommens. Monatskarte macht keinen Sinn, weil man fährt nicht immer nur nach Wien. Mal nach Mödling, Wr. Neustadt usw. Auch verstehe ich nicht, dass man nicht mit Pensionsantritt eine Seniorenermäßigung bei den Öfis bekommt. Wieso muss man bis 62 Jahre warten?
Besten Dank für Ihr Bemühen
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
23.08.2016
Antwort von Alois Stöger

Alois Stöger
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass mein Ressort für die Preisgestaltung der öffentlichen Verkehrsmittel nicht zuständig ist. Für Mobilitätszuschüsse und Vergünstigungen sind Bundesland oder Gemeinde verantwortlich. In Wien ist es ohne Vergünstigungen möglich, mit der Jahreskarte für einen Euro am Tag die Verkehrsmittel zu nutzen. Mir ist bewusst, dass sich die Lage in Niederösterreich schwieriger gestaltet und bitte Sie daher, sich in dieser Angelegenheit an die niederösterreichische Landesregierung zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Alois Stöger
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