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Tag: Inklusion

Es sind 2 Fragen vorhanden:

THEMA: Soziales
06.05.2014
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sie sind Behindertensprecher vom Team Stronach. Was ist ihr Anliegen? Was haben sie bisher erreichen können?
Warum sind sie Behindertensprecher geworden? Was möchten sie unbedingt durchsetzen?

Ich brauche ihre Statements für ein Referat das ich Anfang Juni halten wrde. Ich bin Studierende der Caritas in Wien und Mache die Ausbildung zur behinderten Betreuerin.
Vielen Dank für ihre Antwort!
LG
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
06.05.2014
Antwort von Marcus Franz

Marcus Franz
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers,
Danke für Ihr Mail!

Mein Anliegen ist es, dabei mitzuhelfen, eine möglichst umfassende Inklusion aller behinderten Menschen zu bewirken. Da ist noch viel zu tun und ich denke, man muss die Problematik als eine sogenannte "Querschnitts-Thematik" betrachten.
D.h., es ist in jedem Lebensbereich notwendig, die Anliegen von Behinderten mitzudenken. Das beginnt bei ganz normalen Alltagsgesprächen im Familien- und Freundeskreis und geht hin bis zu den Debatten im Parlament und in den Ausschüssen.
Gerade in den parlamentarischen Ausschüssen habe ich aber leider die Beobachtung gemacht, dass parteiliche und Eigeninteressen sehr oft im Vordergrund stehen. Es war zB nicht möglich, im Gesundheitsausschuss die Blindenhunde als Heilbehelfe zur Anerkennung zu bringen bzw wurde unser entsprechender Antrag von der Regierung abgelehnt. Solche Erlebnisse sind enttäuschend und zeugen von fragwürdigen Einstellungen der Regierenden. Meine Motivation ist aber ungebrochen, als Arzt habe ich ja grundsätzlich mit medizinischen Problemen, chronischen Erkrankungen und natürlich Behinderungen zu tun, dies gehört zu meinem Zivil-Beruf.

Besten Gruß und alles Gute für Ihre Ausbildung!
Marcus Franz
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THEMA: Bildung und Schulen
14.04.2013
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Ablinger.

Wissend, dass Sie natürlich nicht für Vorgänge in Kärnten verantwortlich gemacht werden können, will ich Sie dennoch mit einer Anfrage bezüglich der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention befassen.
Unter http://kaernten.orf.at/news/stories/2579682/ lese ich von einem 180° Schwenk in Kärnten. Die SPÖ will die Inklusion ausbauen und dabei die Gutenbergschule (eine Sonderschule) ebenfalls ausbauen. Die FPK will die BRK umsetzen und inklusive Regionen machen, die SPÖ dreht das ab und geht in Richting Segregation. Ein Einzelfall oder kann man solche Schwenks von der SPÖ überall erwarten?
Aus einem Brief an die WählerInnen von Peter Kaiser möchte ich folgenden Satz zitieren: " Selbstverständlich begrüßt die SPÖ die Umsetzung einer richtig verstanden Inklusion überall dort, wo dies möglich und machbar ist."
Wie soll ich das nun verstehen? Die SPÖ steht zu ihren Zielen, aber nur dann, wenn es machbar und sinnvoll ist? Wie kann man eine BRK ratifizieren und dann das Gegenteil machen? Bitte um klärende Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Vorname des FragestellersVorname des Fragestellers (ebenfalls ehemaliger Klassenvorstand einer "Offenen Klasse")
17.04.2013
Antwort von Sonja Ablinger

Sonja Ablinger
Lieber Herr Vorname des Fragestellers!

Ich habe darüber auch schon mit meiner Kollegin Behindertensprecherin Abg. Ulrike Königsberger-Ludwig gesprochen, die in dieser Sache sehr engagiert ist und darum mit ParteikollegInnen in Kärnten zur Klärung in Kontakt getreten ist. Als zuständige Bereichsprecherin ist Sie für Sie die richtige Ansprechperson: Ulrike Königsberger-Ludwig (ulrike.koenigsberger-ludwig@parlament.gv.at)

Mit besten Gruß,

Sonja Ablinger
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