Fragen

Geben Sie hier einfach Ihren Namen und E-Mail Adresse an, um benachrichtigt zu werden, sobald eine Antwort zur Frage vorliegt:


Mit folgendem Link können Sie die Frage/Antwort direkt aufrufen:

Fragen werden nach folgenden Kriterien gefiltert:

Tag: Kinder

Es sind 158 Fragen vorhanden:

Seiten (53): [1] 2 3 4 nächste » ... letzte »
THEMA: Familie
31.08.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Dr. Karmasin,

ich habe eine Frage zur Reform des Kinderbetreuungsgeldes, die ab 1.3.2017 gilt. Mein zweites Kind kommt voraussichtlich Anfang März 2017 zur Welt (erstes Kind Oktober 2015). Heißt das, dass ich damit in die neue Regelung falle und beispielsweise kein Wochengeld erhalte und dann auch kein einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld? Würde mein Kind im Februar 2017 zur Welt kommen, würde ich es noch erhalten? Oder gibt es hier Übergangsfristen?

Vielen Dank für Ihr Bemühen!
15.09.2016
Antwort von Sophie Karmasin

Sophie Karmasin
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers,

vielen Dank für Ihre Frage.
Mit dem einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld sollen Eltern, die nur kurz aus dem Job aussteigen und nach Ende des Bezuges wieder arbeiten gehen, einen Einkommensersatz von bis zu 2.000 Euro monatlich erhalten.

Anspruch auf einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld für das zweites Kind besteht, wenn für das zweite Kind auch alle Anspruchsvoraussetzungen erfüllt werden.

Mit dem einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld soll das Einkommen vor der Geburt des (zweiten) Kindes teilweise ersetzt werden, die Höhe des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeldes entspricht daher 80% des für das (zweite) Kind erhaltenen Wochengeldes (welches einen Einkommensersatz darstellt). Mit einer Günstigkeitsrechnung erfolgt zusätzlich eine Berechnung anhand der steuerlichen Einkunftsdaten des Jahres vor der Geburt des (zweiten) Kindes, der höhere Betrag wird herangezogen. Hat man keinen Anspruch auf Wochengeld (weil man zB nicht gearbeitet hat), so erfolgt die Berechnung nur anhand der Steuerdaten. Hat man im Jahr vor der Geburt keine relevanten steuerlichen Einkünfte erzielt (weil man zB nicht gearbeitet hat), dann gebührt ein Kinderbetreuungsgeld in Höhe von 0 Euro. In dem Fall kann man auf das pauschale KBG in Höhe von 1.000 Euro pro Monat umsteigen, welches der gewünschten Dauer entspricht.

Mit der letzten Gesetzesänderung wurden ungewollte Gesetzeslücken und eine zu weit gehende Judikatur korrigiert. Damit soll in Zukunft bei Wahl des einkommensabhängigen KBG dem Willen des Gesetzgebers nach hohen Kinderbetreuungsgeld-Leistungen bei jeweils nur kurzen Babypausen entsprochen werden. Das neue Kinderbetreuungsgeld-Konto und die Änderungen beim einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld gelten für alle Geburten ab 1. März 2017.

Ganz allgemein kann ich Ihnen sagen: Anspruch für Ihr zweites Kind in Höhe von bis zu 2.000 Euro besteht nur dann mit Sicherheit, wenn Sie vor der Geburt dieses Kindes wieder entsprechend gearbeitet und eingezahlt haben.

Für eine nähere Beratung wenden Sie sich bitte im Zuge der Antragstellung nach der Geburt Ihres Kindes an Ihren zuständigen Krankenversicherungsträger.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Sophie Karmasin

Bundesministerin für Familien und Jugend
Drucken   E-Mail   Link
Facebook   Twitter
lesenswert (13) Empfehlungen
THEMA: Soziales
28.07.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sg.Hr.Minister
Habe 209 Monate (109 Beitragsm.Erwerbst. u 100 m Ersatzm.) zur Pension,bekomme aber keinen cent!
Da ich als Mutter 3 Kinder (1975, 1980 u 1989 geb)aufgezogen, und alle studieren habe lassen,war ich länger nicht im Arbeitsprozess und habe dadurch nicht die volle Pensionsberechtigung erreicht !
Meine Arbeitskollegin konnte ,da sie keine Kinder hatte mit 55 J. mit vollen Bezügen in Pension gehen. Meine Kinder tragen zu ihrer Pension mit ihren Beiträgen bei ! 3 Akademiker !
Jeder ,dem ich das erzähle schüttelt nur den Kopf...
Wäre nicht für jene Mütter , die nicht die erfordrlichen Jahre zur Pension erreichen, eine kleine Entschädigung gerecht!
.
Hochachtungsvoll
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
08.08.2016
Antwort von Alois Stöger

Alois Stöger
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich gebe Ihnen völlig Recht, dass die Betreuung und Erziehung der Kinder ein unmessbar wertvoller Beitrag für unsere Gesellschaft sind. Aus diesem Grund anerkennt der Gesetzgeber im Bereich der Pensionsversicherung schon seit Langem die mehrfache Belastung, der berufstätige Frauen durch die zusätzliche Führung des Haushaltes und durch die Erziehung ihrer Kinder unterliegen. Deshalb können Zeiten der Kindererziehung grundsätzlich unter bestimmten Voraussetzungen beitragsfrei als Pensionsversicherungszeiten angerechnet werden.
Das heißt, dass man für Kindererziehungszeiten Versicherungsmonate sammeln kann, ohne selbst einen finanziellen Beitrag entrichten zu müssen.

Genauere Informationen dazu finden Sie hier: https://www.help.gv.at/Porta...27/Seite.270215.html

In der gesetzlichen Pensionsversicherung muss aber nach wie vor auch der Grundsatz zur Anwendung kommen, dass Eigenpensionen nur an solche Personen erbracht werden können, die im Rahmen der Riskengemeinschaft durch ihre Beiträge zur Finanzierung dieser Leistungen beigetragen haben. Es ist grundsätzlich ein durch den Solidaritätsgedanken geprägter Zusammenhang zwischen den Beiträgen und Leistungen erforderlich. Maßstab dafür ist regelmäßig das aus eigener Erwerbstätigkeit erzielte Einkommen und die danach entrichteten Beiträge. Die Erfüllung der gesetzlich vorgesehenen Wartezeit durch Nachweis einer bestimmten Anzahl an Versicherungs- bzw. Beitragsmonaten ist daher für jeden Leistungsanspruch aus der Pensionsversicherung Voraussetzung.

Zur Vollständigkeit ist anzumerken, dass für einen Pensionsanspruch fehlende Versicherungsmonate auch in Form einer freiwilligen Weiterversicherung erworben werden können. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie beim zuständigen Pensionsversicherungsträger, zumal nur bei diesem Ihr persönlicher Versicherungsverlauf EDV-mäßig gespeichert und abrufbar ist.

In dem Wissen, Ihr Anliegen nicht unmittelbar einer Lösung zuführen zu können, hoffe ich dennoch, Sie ausreichend informiert haben zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Alois Stöger
Drucken   E-Mail   Link
Facebook   Twitter
lesenswert (8) Empfehlungen
THEMA: Bildung und Schulen
19.06.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Da ich letztes Jahr Schule abgeschlossen hat, interessieren mich die sie betreffenden Fragen. 1. Werden die besseren und schlechteren Schüler in eine Klasse zusammengebracht, wie es in den Medien berichtet wird? Das wird doch zum riesigen Sinken des Niveaus führen. 2. Warum kann man die Schwierigkeitsstufe von Matura nicht steigern, damit sich weniger Schüler dafür entscheiden und demnächst um einen Platz an der Universität bewerben? Da Matura heutzutage von so vielen abgelegt wird, gibt es zu viele Studierende und im Endeffekt eine Menge der Arbeitslosen. Die Einführung der Aufnahmeprüfungen an allen Unis wäre auch sinnvoll. 3. Die neuen medizinischen Privatuniversitäten entstehen rasch. Hat die Regierung vor, das Wissen ihrer Absolventen auf einer staatlichen Ebene zu prüfen? Es wird doch berichtet, dass die dort Studierende oft keine breitgefächerte Vorbereitung haben und es fehlen ihnen die im Beruf des Arztes verlangten Fähigkeiten. 4. Was wird in bezug auf das Problem von manchen islamischen Kindergärten (den in den Medien besprochenen Ergebnissen der Studie in Wien nach) auf der Bundesebene geplant?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
  Antwort von Sonja Hammerschmid ist noch ausständig
Drucken   E-Mail   Link
Facebook   Twitter
Benachrichtigen Benachrichtigen wenn Antwort vorliegt
Seiten (53): [1] 2 3 4 nächste » ... letzte »