Fragen

Geben Sie hier einfach Ihren Namen und E-Mail Adresse an, um benachrichtigt zu werden, sobald eine Antwort zur Frage vorliegt:


Mit folgendem Link können Sie die Frage/Antwort direkt aufrufen:

Fragen werden nach folgenden Kriterien gefiltert:

Tag: Pensionen

Es sind 344 Fragen vorhanden:

Seiten (115): « erste ... « vorherige 112 113 114 [115]
THEMA: Soziales
18.02.2010
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sg. Hr. Bundesminister,

ich, Jahrgang 1953, bin bei derzeitiger Gesetzeslage Nutzniesser der Hacklerregelung.

Ich habe die dbzgl. Diskussionen des Jahres 2008 mit Interesse verfolgt und danach, auf einen einstimmigen(!) Gesetztesbeschluß vertrauend, Schulzeiten nachgekauft, welche zu einem späteren Zeitpunkt (ab Vollendung 55. Lebensjahr) wesentlich teurer gewesen wären. Eine Rückforderung meiner Schulzeiten von der PVA sind meines Wissens
nach nicht möglich.

Bei der neuerlichen Diskussion wird die damalige Entscheidung durch die ÖVP wieder in Frage gestellt. Ich bin jetzt 57 Jahre alt, und kann mich noch immer nicht 100 %-ig darauf verlassen, wann ich tatsächlich in den Ruhestand gehen kann, bzw. kann auch meinem Dienstgeber in diesem Punkt keine verbindliche Auskunft geben.

Ich finde es nicht richtig, als österreichischer Staatsbürger, relativ kurz vor Beendigung meines Berufslebens, mit solchen Ungewissheiten konfrontiert zu sein, und denke, dass ich bei weitem kein Einzelfall bin.

Ich ersuche Sie daher bei den Verhandlungen zu bedenken, dass es viele Menschen gibt, welche so wie ich diesem Nationalratsbeschlüss vertraut und darauf ihre Zukunftsplanung aufgebaut haben.


Ich bitte Sie ausserdem, die anstehenden Entscheidungen rasch zu treffen und vor allem nicht aufgrund politischer Gründe, wie z.B.: Wahlen, noch weiter zu verschleppen.

mfg
08.06.2010
Antwort von Werner Faymann

Werner Faymann
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie sprechen zweifellos ein sehr wichtiges Thema an und ich kann Ihre Besorgnis hinsichtlich Ihres Pensionsantritts sehr gut nachvollziehen.

Es ist mir daher ein Anliegen Ihnen gleich zu Beginn zu versichern, dass für die SPÖ ein Auslaufen der Hacklerregelung vor 2013 nicht in Frage kommt. An dem Verlängerungsbeschluss von 2008 wird nichts geändert. Schließlich haben, wie Sie richtigerweise festgehalten haben, alle Parlamentsparteien diesem Beschluss damals zugestimmt.

Im Gegensatz zur ÖVP, die in letzter Zeit immer häufiger das vorzeitige Auslaufen der Hacklerregelung fordert, wollen wir, für die Zeit nach 2013 eine Neuregelung erarbeiten, die das abrupte Ende vermeidet und durch eine leistbare Regelung ersetzt.

SPÖ-Bundesminister Hundstorfer hat, um eben dieses Ende zu vermeiden, eine stufenweise Anpassung des Antrittsalters der Langzeitversichertenregelung an das Antrittsalter der Korridorpension ab 2013 vorgeschlagen. Wie diese Neuregelung letztendlich aussehen wird, ist derzeit Gegenstand der Gespräche.

Ich hoffe, dass ich Ihre Bedenken zerstreuen konnte und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Werner Faymann
SPÖ-Bundesparteivorsitzender
und Bundeskanzler
Drucken   E-Mail   Link
Facebook   Twitter
lesenswert (226) Empfehlungen
THEMA: Senioren
27.01.2010
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Mag. Aubauer!
Sie haben am 21.4.2009 Herrn Gruber auf seine Anfrage zur Reform des Pensionskassensystems eine Antwort gegeben, die zur Hoffnung auf Besserung Anlass gab.
Heute schreiben wir den 27. 1. 2010 und es hat sich eine große Stille über das Thema ausgebreitet !? Werden etwa 50.000 Pensionsbezieher wieder alleingelassen??
Ich habe 15 Jahre mit meinem Arbeitgeber Beiträge eingezahlt - auch im Vertrauen auf die von Ihrer Fraktion damals propagierte 2. Säule der Altersvorsorge.
Meine Pensionskasse hat in den Jahren 2001, 2002 und 2008 Verluste eingefahren und über 10 Jahre hinweg +1,6 % erwirtschaftet. Eine Eigenveranlagung hätte im gleichen Zeitraum mindestens 30% Plus ergeben, bei 100%-iger Kapitalsicherheit!
Es ist mir nicht gelungen, die daraus resultierende Pensionskürzung durch Einsparungen auszugleichen (ich habe auch die Tageszeitung abbestellt!)
Daher ersuche ich Sie, sich im Sinne Ihres Schreibens vom 21.4.2009 für uns weiter einzusetzen!
Änderungsvorschläge zum PK-Gesetz:
1. Die sog. "Sicherungspension" bedeutet eine weitere Kürzung der Pension(sansprüche) um 15% bis 30% auf Lebenszeit!
Dies ist für die Betroffenen unzumutbar und muß von den Eigentümern der Pensionskassen bzw. vom Staat als Schöpfer des defekten Pensionskassengesetzes ausgeglichen bzw. abgefedert werden!
Außerdem muß das Gesetz wieder eine echte Mindestertragsgarantie vorsehen, denn sonst sind trotz "Sicherungspension" weitere Pensionskürzungen möglich.
Eine bessere Transparenz der Kapital- und Provisionsflüsse zwischen den Dach- und Untergesellschaften sowie Eigentümern muß im Gesetz verankert werden!

2. ev. Verstaatlichung der Pensionskassen:
> Der Staat erhält durch den Verkauf von Bundesschatzscheinen an die PK eine günstige Finanzierung.
> Der Pensionsbezieher hat eine größtmögliche Sicherheit und könnte durch geringere Verwaltungskosten sowie Wegfall von Handels- sowie Depotspesen/provisionen trotz niedriger Zinssätze auf Dauer profitieren!
Danke für Ihre Hilfe!

05.02.2010
Antwort von Gertrude Aubauer

Gertrude Aubauer
Für alle die, um Ihre Betriebspension zittern, gibt es eine gute Nachricht: Wir sind wieder einen Schritt weiter im Bemühen um eine faire Regelung.

Vor kurzem habe ich gemeinsam mit Kollegen anderer Fraktionen im Büro von Präsidentin Prammer eine wichtige Petition unterzeichnet. Diese Petition besorgter Bürger fordert eine REFORM der PENSIONSKASSEN.
SENIORENBUND und SENORENRAT fordern schon lange eine Neuregelung. Nun muss sich der zuständige Ausschuss im Parlament damit befassen! Inzwischen stehen Abgeordnete von ÖVP, SPÖ, FPÖ und BZÖ dahinter. Die Behandlung der genannten Petition können Sie in Kürze unter folgendem Link einsehen:http://www.parlament.gv.at/...NR/AUS/PB/XXIV.shtml
Tatsache ist: Bezieher von Betriebspensionen haben in der Vergangenheit Einbußen bis zu 45% hinnehmen müssen. 770 000 Menschen sind in Pensionskassen versichert. Sie sorgen sich um ihre Altersversorgung. Deshalb brauchen wir neue faire Regeln. Eine Gesetzes-Reform ist gefordert und ich setze mich für eine rasche Lösung für die Sorgen der Pensionskassen-Versicherten ein. Auch der Österreichische Seniorenrat unterstützt die Forderung der Betroffenen. Näheres finden Sie auf der Homepage des Seniorenrates:http://www.seniorenrat.at .

Herzliche Grüße
Gertrude Aubauer
Drucken   E-Mail   Link
Facebook   Twitter
lesenswert (1) Empfehlung
Seiten (115): « erste ... « vorherige 112 113 114 [115]